26.06.16

Es geht weiter!

Dieser Blog von mir war ja recht eingeschlafen ... es ist viel passiert. Unter anderem habeich den Schwerpunkt des Blogs ein wenig geändert und ich bin auch noch dabei, den Blog selber in diese Richtung zu bürsten, es gibt also hier Neues,  nach..   war es ein Jahr? Kann sein. Aber jetzt wird es öfter mal wieder einen Post geben,  ein oder zweimal die Woche denke ich jetzt mal optimistisch.

Ich werde mich jetzt auf mein Kochen ohne Küche konzentrieren, einiges könnt ihr schon auf den Seiten lesen,  die oben im Menü verlinkt sind.

Ich beantworte euch gerne (fast) alles dazu, was euch interessiert, solange es nicht zu sehr ins Private geht.

Ich würde mich sehr freuen,  wenn euch meine Kochereien mit all meinen Maschinchen interessiert.

Ich freue mich auch über jeden Kommentar, denn ein Blog lebt auch vom Austausch mit seinen Lesern!

Apropos Austauch: als @monis_munchies kennen mich einige vielleicht auf Instagram  ... und mit diesem Blog hier möchte ich gerne einiges vertiefen, was ich dort knapp zeige. Ihr werdet also auch Dinge sehen, die nicht ganz neu sind und vor einer Weile auf mmeinem Insta-Account erschienen waren,  nur etwas ausführlicher behandelt. Daher werdet ihr auch öfter mal mein Instagram-Wasserzeichen auf den Bildern hier finden.

Also,  bis bald, meine Lieben :))

28.02.15

Albino-Quiche

Irgendwie habe ich es plötzlich mit weißen Lebensmitteln ... Erst hatte ich mir mal weiße Möhren gekauft, und dann kombiniere ich sie noch mit Fenchel und Ricotta. Sogar die Zwiebeln sind weiß und der fette Speck auch. Der Sesam wirkt schon fast braun auf dieser Mischung ...;-)



Kleingeschnippertes Gemüse im ausgelassenen Speckfett angeschmurgelt, abgekühlt mit dem Ricotta vermengt,  Salz,  kein Pfeffer und eine Messerspitze Senf, auch wenn er nicht weiß ist.

Bloß der Blätterteig bekommt im Ofen eine Bräunung und die Nigella-Samen geben meinem leckeren Albino schwarze Sommersprossen.

War lecker,  auch ohne Ei. Das nächste Mal werd ich sowas in weiß - bunt probieren.


13.02.15

Recht farblos, aber lecker - mein erster Versuch, Sommerrollen zu drehen...

Heute wirds nach all den blauen, orangen und violetten Kochereien mal fast farblos (an einer kreischbunten Variante werde ich auch mal arbeiten...) wobei Kocherei diesmal eher eine kochfreie Werkelei ist.

Ich stolperte vor Jahren mal in einem japanischen Restaurant (das ärste Maaal...) zufällig auf "eingerollten Salat", als ich die Beschreibung in der Speisekarte missinterpretierte und zwei winzige fast farblose (Reispapier-) Röllchen  seviert bekam,  die mit (wenn ich mich recht erinnere)  mit einem grünen Salatblatt und ein oder zwei Scampi gefüllt waren... irgendwie eine Art essbare Lunchpack-Umhüllung *kicher* und nicht viel drin,  aber interessant.

De Erinnerungsfilm um viele Jahre weitergedreht, inzwischen gibt es hier in Berlin drölfzig vietnamesische Imbisse und Restaurants (damals nur ein einziges, was höchst exotisch war... vor der Wende ...) die Glücks- oder Sommerrollen wickeln.

Ich fand seit "damals" die Idee des eingepackten Salats witzig, schließlich ist Salat manchmal eine fisselige Sache, wo man mit der Gabel reinsticht und nix raufbekommt ... und die praktische Umhüllung alles handlich macht und man auch mit den Fingern essen kanndarfmuss. Solang man nicht eine zu dicke Salatzigarre bekommt,  gibts auch keine Maulsperre :-P



Nun hab ich mir letztens diese wie Acrylglas wirkenden Reispapierkreise gekauft und mich zuerst an die kleinen gewagt... von wegen Aufweichen und festkleben, reißen und allem sowas.

So ein neckisches Aufweichgestell wollte ich mir nicht gleich kaufen, obwohl die bestimmt recht praktisch sind.

Also googelte ich kurz,  sah in einem Kochbuch aus der Bibliothek nach und nahm Küchenpapier zum Unterlegen. Ich hatte die Scheiben nicht eingetaucht, sondern mit einem Backpinsel mit lauwarmem wasser bepinselt,  da ich nicht so recht wusste,wie schnell sie flapperig werden und ich nur einen begrenzten platz hatte.

Das ging ganz gut, auch wenn ich das nächste Mal wohl lieber eine Schüssel mit Wasser zum Tauchen nehme.
Als sie schlabberig genug waren, platzierte ich kleingeschnipperten Eisbergsalat, rote Zwiebeln, Gurke und was immer noch reinpasste und da war rein und begab mich ans Rollen.

Ich wusste ja schon, dass diese Rollen in Vietnam wohl, ähnlich wie hier Fondue oder Raclette, am Tisch oft von jedem Esser selber zusammen gestellt und gerollt wird.

Hier könnte das ne lustige Angelegenheit werden,  denn die Füllung erwies sich als recht unkooperativ ... man deckt hier ab und da kommts raus ... usw. usf... *wurschtel* (Kleiner Gedanke am Rande ... kann man bei einer veetarisch/veganen Mahlzeit überhaupt rumwurschteln?) 

Aber es klappte und das Reispapier hielt sogar zusammen, beim Rollen und aneinander. Macht auch irgendwie Spaß! :-)

Durchgeschnippert habe ich sie einmal mit chinesischem dunklen (Chinkiang-) Reisessig und ein andermal mit einer Balsamico-Glasur besprenkelt, lecker.

Unterm Strich denke ich, dass die größeren Rollen wahrscheinlich einfacher zu wickeln sein werden, aber vielleich nicht so einfach zu handhaben... oder? 

Sie sehen (besonders auf meinen Fotos...) nicht nach viel aus, aber ich will auch mal an Variationen mein Glück probieren, vielleicht auch mal mediterranen oder nordeuropäischen ... mal sehen? Jau.

Habt ihr schon mal Sommerrollen gedreht?

11.02.15

[Gebacken] Wurstkringel

Dies hatte ich irgendwann mal in recht ähnlicher Form in irgend einem Kochbuch entdeckt.

Bratwurstscheiben,  in diesem falle echte  Thüringer, in Scheiben geschnitten und in einen gleich breiten Streifen Blätterteig gewickelt.
Als Fingerfood  lecker,  man kann sie in Soßen dippen und ich stelle es mir lustig vor, sie auf Spieße zu stecken. Hübsch sind sie aber auch mit einem Klecks Senf oder Soße obendrauf.

Meine Versuche,  sie mit Käse zu überbacken, waren lecker, aber optisch noch verbesserungsfähig, genauso wie die Körner außen am Teig. Irgendwie war der Käse zu trocken,  vielleicht versuch ichs mal mit einem anderen Käse?

Dran gedacht,  aber nicht gemacht, sind eine kleine "Füllung" wie Senf innen an den Blätterteig geben,  die dann mitbäckt. Und Öl oben auf die Scheiben,  damit die Wurst nicht so austrocknet beim Backen, denn sie war teils ein bisschen trocken.




Über  die Zutaten brauch ich wohl jetzt nicht so viel zu sagen? Gebratene Thüringer Rostbratwürste,  Blätterteig aus dem Kühlregal, das sind die Hauptdarsteller.

Variiert habe ich mit Käse und Schwarzkümmel (Nigella) sowie längeren Teigstreifen und der Form des Teigs. Ich denke da an längere Teigstreifen,  in die noch etwas anderes mit eingerollt wird... mal sehen :-)

09.02.15

[Gekocht] Rotkohlsuppe

Heute mal wieder farbenfrohe Suppe. Ich bin ja grad am Ausleben meiner Suppenleidenschaft. Außerdem scheine ich grade eine Vorliebe für violette bzw blaue Gerichte zu entwickeln.

Ganz simpel und lecker, mit einer wilden Multikultimischung (gewissermaßen arabisch-deutsch-chinesisch) , die aber nur aus Interesse der Geschmackskombination entstanden war aber auch zugegebenermaßen ein bissel Spaß am "einmal um den Globus gewürzt", wenn ich das jetzt mal einfach so nenne.



Die Farbgebung finde ich äußerst interessant, die paprikaroten Fettaugen auf der violettroten Brühe. Beides kräftig in der Farbe und im Aroma.

Gewürzt mit "arabischem Siebengewürz" ansonsten ists nur Rotkohl,  klein geschnippert mit einigen Würfelchen Möchtegern-Chorizo, alles angeschmurgelt und mit Wasser aufgegossen,  wie immer mit einem bissel Zucker beim Anbraten und einer Prise  Salz später. Und wie praktisch immer ohne Rezept. Eine Unikatsuppe sozusagen.

Deutlich scharf durch den Pfeffer und aromatisch durch das Piment und die anderen Gewürze in der Mischung.



Im Teller bekam die Suppe noch einen Schuss dunklen chinesischen Essig, der mit seinem kräftigen getreidigen Aroma noch eine interessante Komponente dazusteuerte und alles in Richtung Süß-sauer beförderte.

War lecker und hoffentlich bekomm ich sie nochmal zusammen.

Da mir die Farben so gut gefallen,  heute mal keine Collagen, sondern "ganze Bilder"...

Fragen zum Ganzen bitte einfach stellen :-)